Samstag, 1. April 2017
Allgemeines
strese, 13:25h
Folgende Beiträge wurden bisher unter dem Thema "Allgemeines" veröffentlicht:
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Von der Idee zur Innovation
strese, 13:01h
Ein Unternehmen mit einer guten Idee wird oft zum Angsthasen. „Wenn uns die Mitbewerber die Idee klauen machen die das Geschäft“, hört man dann. Also verschließen sich viele nach Außen und versucht es allein. Allein Fördermittel beantragen, allein entwickeln, allein testen, allein produzieren und allein auf den Markt bringen. Das kostet viel Kraft, dauert lange und bietet einige Fallen in die man hineintappen kann. Zum Beispiel:
Falle 1: Die Idee ist gut, aber der Nutzen (und die zusätzlichen Einnahmen) sind geringer als vorkalkuliert. Man bleibt auf den Entwicklungskosten sitzen, verringert über Jahre den Gewinn und verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 2: Die Idee ist gut, kann aber auf Grund einer fehlenden Lösung für ein Detailproblem mitten Im Projekt nicht oder nur wesentlich später realisiert werden. Man merkt es zu spät und setzt viel Geld in den Sand. Der verringerte Gewinn verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 3: Man beauftragt einen Berater. Dieser kostet berechtigterweise viel Geld und der hervorragende Förderantrag wird trotzdem nicht genehmigt. Man setzt viel Geld in den Sand. Der verringerte Gewinn verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 4: Man glaubt an sein bestehendes Produkt, entwickelt nichts und wird von zwei Seiten zerquetscht: Von der einen Seite kommen die Mitbewerber mit kleinen Innovationen zum gleichen VK und von der anderen Seite Billiganbieter mit geringerer Qualität zum Schnäppchenpreis. Wer billig kauft, kauft zweimal, Dumme kaufen dreimal. Das nützt aber nichts, denn die Überlebenschancen sind gering.
Die Idee
Ideen gruppiere ich zu drei Arten von Innovationen:
Haben Sie ihre Erweiterungsinnovation komplett zu Ende durchdacht? Haben Sie die optimalen Komponenten oder Algorithmen und Methoden in der Planung? Können Sie alles allein durchführen? Kennen Sie den aktuellen Stand der Technik in der Wissenschaft zu diesem Thema? Kennen Sie Menschen für die das Produkte oder die Dienstleistung ein großes Problem löst?
Sollten Sie mindestens eine Frage mit Nein beantworten, dann brauchen Sie Unterstützung. Mein Tipp: Suchen Sie sich aus ihrem Netzwerk von Unternehmen, Organisationen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen innovative und vertrauensvolle Partner aus mit denen Sie die Probleme gemeinsam lösen. Immer wieder findet man Unternehmer/Unternehmen die kein innovatives Netzwerk haben. Wie konnten Sie bisher überleben?
Für mich ist eine Innovation eine gute Idee die auf den Markt gebracht wurde.
Was kann eine innovative Community (organisiert von Menschen, die diesen Job schon länger tun) für Vorteile bringen?
Vorteil 1: Jede Idee wird von vielen kritisch durchleuchtet. Man erhält neue Gesichtspunkte und ggf. Aspekte die zuvor nicht oder zu gering berücksichtigt wurden.
Vorteil 2: Man erhält technologisch-wissenschaftliche Unterstützung für bestimmte Vorgehensweisen, um diese ggf. besser zu lösen oder für weitere Innovationen zu öffnen.
Vorteil 3: Man beauftragt gemeinsam Innovationsmanager welche die Anträge schreiben, und bei der Community fest angestellt sind. Dann teilt man sich diese Dienstleistung mit vielen Unternehmen.
Vorteil 4: Man bringt ein Produkt mit Unterstützung auf den Markt, gibt es bisschen vom Kuchen ab und freut sich über den Erfolg und die neuen Chancen auf dem Markt.
Gemeinsam ist man stärker.
Falle 1: Die Idee ist gut, aber der Nutzen (und die zusätzlichen Einnahmen) sind geringer als vorkalkuliert. Man bleibt auf den Entwicklungskosten sitzen, verringert über Jahre den Gewinn und verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 2: Die Idee ist gut, kann aber auf Grund einer fehlenden Lösung für ein Detailproblem mitten Im Projekt nicht oder nur wesentlich später realisiert werden. Man merkt es zu spät und setzt viel Geld in den Sand. Der verringerte Gewinn verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 3: Man beauftragt einen Berater. Dieser kostet berechtigterweise viel Geld und der hervorragende Förderantrag wird trotzdem nicht genehmigt. Man setzt viel Geld in den Sand. Der verringerte Gewinn verschlechtert die eigene Position am Markt.
Falle 4: Man glaubt an sein bestehendes Produkt, entwickelt nichts und wird von zwei Seiten zerquetscht: Von der einen Seite kommen die Mitbewerber mit kleinen Innovationen zum gleichen VK und von der anderen Seite Billiganbieter mit geringerer Qualität zum Schnäppchenpreis. Wer billig kauft, kauft zweimal, Dumme kaufen dreimal. Das nützt aber nichts, denn die Überlebenschancen sind gering.
Die Idee
Ideen gruppiere ich zu drei Arten von Innovationen:
- Die Verbesserungsinnovation ist eine kleine Veränderung, die das Produkt ein bisschen smarter macht, die man bewerben kann und die dadurch den Verkauf etwas verbessert. Besteht bereits ein ähnliches Produkt am Markt, ist das Nachgemachte keine wirkliche Neuerung sondern lediglich eine Verbesserung eines Fremdproduktes. Eine Verbesserungsinnovation wird vermutliche keine Risiken bei der Entwicklung darstellen und ist somit nur in den seltensten Fällen förderfähig. Dies trifft in der Regel auf alle Softwareprodukte zu.
- Eine Erweiterungsinnovation ist eine wesentliche Neuerung oder eine grundlegende Erweiterung, die einem Produkt oder einer Dienstleistung eine völlig neue Bedeutung gibt. Hierzu würde ich den Elektroantrieb von Kraftfahrtzeugen zählen. So eine Innovation birgt bei der Forschung und Entwicklung viele technische und wirtschaftliche Risiken, die besonders KMU davon abhalten können, auf Grund des Risikos, diese Innovation überhaupt zu beginnen. Genau für diesen Fall wurden in der Bundesrepublik Deutschland viele Förderprogramme aufgelegt. Der Staat übernimmt durch Zuschüsse für die Entwicklung teilweise ihr Risiko, wenn man den Prüfern beim Projektträger alles auf einfache Weise und plausibel erklären kann. Hierauf werden sich alle weiteren Betrachtungen meines Blogs beziehen.
- Eine Radikalinnovation ist ein komplett neues Produkt, das es auf der Erde noch nicht gegeben hat (wie bspw. Facebook). Hiermit habe ich keine Erfahrungen und maße mir auch nicht an Tipps für Radikalinnovationen zu geben. Alle Arten von Ängsten scheinen hier jedoch berechtigt zu sein.
Haben Sie ihre Erweiterungsinnovation komplett zu Ende durchdacht? Haben Sie die optimalen Komponenten oder Algorithmen und Methoden in der Planung? Können Sie alles allein durchführen? Kennen Sie den aktuellen Stand der Technik in der Wissenschaft zu diesem Thema? Kennen Sie Menschen für die das Produkte oder die Dienstleistung ein großes Problem löst?
Sollten Sie mindestens eine Frage mit Nein beantworten, dann brauchen Sie Unterstützung. Mein Tipp: Suchen Sie sich aus ihrem Netzwerk von Unternehmen, Organisationen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen innovative und vertrauensvolle Partner aus mit denen Sie die Probleme gemeinsam lösen. Immer wieder findet man Unternehmer/Unternehmen die kein innovatives Netzwerk haben. Wie konnten Sie bisher überleben?
Für mich ist eine Innovation eine gute Idee die auf den Markt gebracht wurde.
Was kann eine innovative Community (organisiert von Menschen, die diesen Job schon länger tun) für Vorteile bringen?
Vorteil 1: Jede Idee wird von vielen kritisch durchleuchtet. Man erhält neue Gesichtspunkte und ggf. Aspekte die zuvor nicht oder zu gering berücksichtigt wurden.
Vorteil 2: Man erhält technologisch-wissenschaftliche Unterstützung für bestimmte Vorgehensweisen, um diese ggf. besser zu lösen oder für weitere Innovationen zu öffnen.
Vorteil 3: Man beauftragt gemeinsam Innovationsmanager welche die Anträge schreiben, und bei der Community fest angestellt sind. Dann teilt man sich diese Dienstleistung mit vielen Unternehmen.
Vorteil 4: Man bringt ein Produkt mit Unterstützung auf den Markt, gibt es bisschen vom Kuchen ab und freut sich über den Erfolg und die neuen Chancen auf dem Markt.
Gemeinsam ist man stärker.
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Freitag, 31. März 2017
Grundlegendes
strese, 15:30h
Große Unternehmen beschäftigen Innovationsmanager die für sie unter anderem Fördermittel einwerben. Für sie gelten teilweise besondere Regeln. Deren Innovationsmanager kennen ihre Möglichkeiten und brauchen keine Unterstützung. Aus diesem Grund konzentriere ich mich nur auf die KMU (Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen bis 10/50/250 Beschäftigte).
Die Anzahl der Beschäftigten ermittelt sich, je nach Förderrichtlinie, unterschiedlich. Mal zählt die Anzahl der Personen, mal die Jahresarbeitseinheiten (JAE). 1 JAE ist eine Vollzeitstelle. 10 Halbtags beschäftigte Mitarbeiter entsprechen 5 JAE.
Dieses kleine Beispiel nur für den Parameter Mitarbeiteranzahl lässt die Komplexität der Beantragung von Fördermitteln vielleicht schon etwas erahnen. Das erfolgreiche Beantragen von Fördermittel ist nicht simpel, denn eine Vielzahl von Faktoren bestimmt den Erfolg, unter anderem auch der Wettbewerb von Förderanträgen.
Als KMU ohne Erfahrungen bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Antragstellung:
Interessant ist auch immer der Aspekt der Veränderung der Nachfrage von Kunden, dessen frühzeitiger Erkennung und der Gegensteuerung durch innovative Angebote.
Egal aus welcher Veranlassung heraus man Innovationen entwickeln möchten, Fördermittel können dabei helfen, das Ziel schneller zu erreichen.
Nationale Förderung
Jedes nationale Förderprogramm hat ein bestimmtes grob umrissenes Thema zu dem Unternehmen (und Forschungseinrichtungen) ihre Ideen einreichen können. Jedes Programm hat einen Fördermittelgeber (i.d.R. Bundes- oder Landesbehörde) und einen Projektträger (betreuende Organisation). Der Fördermittelgeber entscheidet letztendlich welche Anträge genehmigt werden und welche nicht. Der Projektträger berät die Interessenten eines Förderprogrammes. Er gibtg in der Regel Auskunft, ob ein Vorhaben zu einem Förderprogramm passt. Er wird aber niemals bei der ein- oder zweistufigen Antragstellung behilflich sein.
Europäische Förderung
Die Europäische Förderung unterscheidet sich grundlegend von der nationalen Förderung. Die Förderung erfolgt in (Forschungs-)Rahmenprogrammen. Zurzeit läuft Horizon2020 im Zeitraum zwischen 2014 und 2020. In den sieben Jahren werden ca. 80 Mrd. EUR vergeben. Für KMU gibt es besondere Förderbereiche. Es werden für zwei Jahre bestimmte Topics benannt und thematische Calls ausgeschrieben. In der Regel sind es zweistufige Verfahren. Man bewirbt sich (in einem internationalen Konsortium) mit einer Skizze zu einem bestimmten Detailthema. Für jeden Call steht ein bestimmter Betrag zur Verfügung, der auf ein bis n Projekte verteilt wird. Die Skizzen werden bewertet und die besten Skizzen können einen Antrag stellen.
Verschiedene weitere Beiträge werde ich den Themen "Nationale Förderung" und "EU-Förderung" zuordnen.
Qualität und Glück
Selbst wenn man die perfekte Idee und einen perfekten Antrag eingereicht hat, muss man keinen Zuschlag für das Projekt bekommen. Je nach Programm liegt der Erfolgschance bei geschätzt 5 – 50% für einen perfekten Antrag.
Erfolgreiche und ausgezeichnete Netzwerke, getragen von Verbänden oder Vereinen, haben unter Umständen zusätzliche Pluspunkte, da ihre Leistungsfähigkeit einem Controlling unterworfen wurde.
Die Anzahl der Beschäftigten ermittelt sich, je nach Förderrichtlinie, unterschiedlich. Mal zählt die Anzahl der Personen, mal die Jahresarbeitseinheiten (JAE). 1 JAE ist eine Vollzeitstelle. 10 Halbtags beschäftigte Mitarbeiter entsprechen 5 JAE.
Dieses kleine Beispiel nur für den Parameter Mitarbeiteranzahl lässt die Komplexität der Beantragung von Fördermitteln vielleicht schon etwas erahnen. Das erfolgreiche Beantragen von Fördermittel ist nicht simpel, denn eine Vielzahl von Faktoren bestimmt den Erfolg, unter anderem auch der Wettbewerb von Förderanträgen.
Als KMU ohne Erfahrungen bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Antragstellung:
- Ein Ingenieur mit kaufmännischer und technisch-fachlicher Erfahrung im Unternehmen wird auserkoren via Learning-by-doing die Anträge zu erstellen,
- ein Beratungsunternehmen wird beauftragt den Antrag zu schreiben, oder
- das KMU tritt einem Verband oder einer Genossenschaft bei, welche die Leistungen Antragserstellung, Projektmanagement und Antragsbegleitung anbietet.
Interessant ist auch immer der Aspekt der Veränderung der Nachfrage von Kunden, dessen frühzeitiger Erkennung und der Gegensteuerung durch innovative Angebote.
Egal aus welcher Veranlassung heraus man Innovationen entwickeln möchten, Fördermittel können dabei helfen, das Ziel schneller zu erreichen.
Nationale Förderung
Jedes nationale Förderprogramm hat ein bestimmtes grob umrissenes Thema zu dem Unternehmen (und Forschungseinrichtungen) ihre Ideen einreichen können. Jedes Programm hat einen Fördermittelgeber (i.d.R. Bundes- oder Landesbehörde) und einen Projektträger (betreuende Organisation). Der Fördermittelgeber entscheidet letztendlich welche Anträge genehmigt werden und welche nicht. Der Projektträger berät die Interessenten eines Förderprogrammes. Er gibtg in der Regel Auskunft, ob ein Vorhaben zu einem Förderprogramm passt. Er wird aber niemals bei der ein- oder zweistufigen Antragstellung behilflich sein.
Europäische Förderung
Die Europäische Förderung unterscheidet sich grundlegend von der nationalen Förderung. Die Förderung erfolgt in (Forschungs-)Rahmenprogrammen. Zurzeit läuft Horizon2020 im Zeitraum zwischen 2014 und 2020. In den sieben Jahren werden ca. 80 Mrd. EUR vergeben. Für KMU gibt es besondere Förderbereiche. Es werden für zwei Jahre bestimmte Topics benannt und thematische Calls ausgeschrieben. In der Regel sind es zweistufige Verfahren. Man bewirbt sich (in einem internationalen Konsortium) mit einer Skizze zu einem bestimmten Detailthema. Für jeden Call steht ein bestimmter Betrag zur Verfügung, der auf ein bis n Projekte verteilt wird. Die Skizzen werden bewertet und die besten Skizzen können einen Antrag stellen.
Verschiedene weitere Beiträge werde ich den Themen "Nationale Förderung" und "EU-Förderung" zuordnen.
Qualität und Glück
Selbst wenn man die perfekte Idee und einen perfekten Antrag eingereicht hat, muss man keinen Zuschlag für das Projekt bekommen. Je nach Programm liegt der Erfolgschance bei geschätzt 5 – 50% für einen perfekten Antrag.
Erfolgreiche und ausgezeichnete Netzwerke, getragen von Verbänden oder Vereinen, haben unter Umständen zusätzliche Pluspunkte, da ihre Leistungsfähigkeit einem Controlling unterworfen wurde.
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Begrüßung
strese, 15:16h
Hallo,
ich arbeite seit vielen Jahren als Innovationsmanager in beratenden Organisationen in der Förderung von Unternehmen. Als ehemaliger Unternehmer (Inhaber) musste ich mangels Aufträgen mein Unternehmen aufgeben. Seitdem arbeite ich wieder als Angestellter mit einem gelebten nicht unerheblichem Erfahrungsschatz, den ich hier kostenfrei weitergeben möchte.
Da ich nicht über meine Erfahrungen diskutiere und die meisten Kommentare in Blogs für sinnlos erachte, und das Löschen jener als Vergeudung meiner Lebenszeit betrachte, habe ich die komplette Diskussion in meinem Profil abgeschaltet. Nicht jede unqualifizierte Aussage muss veröffentlicht werden.
Als Jungunternehmer konnte ich mich damals nur deshalb über Wasser halten, weil ich Mitglied eines Netzwerks von gleichgesinnten Unternehmern war. Besonders als „novice businessman“ kann eine ehrliche Unterstützung lebensnotwendig sein. Wir hatten damals in einer Community diverse Fördermöglichkeiten des Bundes und einiger Länder genutzt, um unsere Ideen überhaupt realisieren zu können. Wir, das waren KMUs, also Kleine und Mittelständische Unternehmen. Dazu zählen, je nach Definitionsgeber, Unternehmen mit weniger als 250 (EU-Definition 2003/361/EG) oder 500 (weitere mittelständische Unternehmen bei nationalen Fördermittelgebern) Beschäftigten und einem Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. EUR.
In den nächsten Beiträgen berichte ich darüber wie man als Unternehmen Fördermittel beantragen kann und wie nicht.
Alle Informationen, die in diesem Blog veröffentlicht werden, sind freie Inhalte von bestehenden Internetseiten verschiedener Fördermittelgeber oder seltener auch öffentlicher Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Hier werden keine Geheimnisse, etc. verraten, alles steht irgendwo im Internet.
Letztendlich geht es aber doch nur um eines: Die Schaffung von innovativen Produkten und Dienstleistungen.
Themen:
ich arbeite seit vielen Jahren als Innovationsmanager in beratenden Organisationen in der Förderung von Unternehmen. Als ehemaliger Unternehmer (Inhaber) musste ich mangels Aufträgen mein Unternehmen aufgeben. Seitdem arbeite ich wieder als Angestellter mit einem gelebten nicht unerheblichem Erfahrungsschatz, den ich hier kostenfrei weitergeben möchte.
Da ich nicht über meine Erfahrungen diskutiere und die meisten Kommentare in Blogs für sinnlos erachte, und das Löschen jener als Vergeudung meiner Lebenszeit betrachte, habe ich die komplette Diskussion in meinem Profil abgeschaltet. Nicht jede unqualifizierte Aussage muss veröffentlicht werden.
Als Jungunternehmer konnte ich mich damals nur deshalb über Wasser halten, weil ich Mitglied eines Netzwerks von gleichgesinnten Unternehmern war. Besonders als „novice businessman“ kann eine ehrliche Unterstützung lebensnotwendig sein. Wir hatten damals in einer Community diverse Fördermöglichkeiten des Bundes und einiger Länder genutzt, um unsere Ideen überhaupt realisieren zu können. Wir, das waren KMUs, also Kleine und Mittelständische Unternehmen. Dazu zählen, je nach Definitionsgeber, Unternehmen mit weniger als 250 (EU-Definition 2003/361/EG) oder 500 (weitere mittelständische Unternehmen bei nationalen Fördermittelgebern) Beschäftigten und einem Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. EUR.
In den nächsten Beiträgen berichte ich darüber wie man als Unternehmen Fördermittel beantragen kann und wie nicht.
Alle Informationen, die in diesem Blog veröffentlicht werden, sind freie Inhalte von bestehenden Internetseiten verschiedener Fördermittelgeber oder seltener auch öffentlicher Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Hier werden keine Geheimnisse, etc. verraten, alles steht irgendwo im Internet.
Letztendlich geht es aber doch nur um eines: Die Schaffung von innovativen Produkten und Dienstleistungen.
Themen:
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